Spiele-Messe in Essen 2017 (Tag 1)

Jedes Jahr im Oktober, wenn die Blätter sich zu Hundertausenden von den Bäumen stürzen, und Schüler sich zwei Wochen lang weigern in die Schule zu gehen, sind in der Essener Gruga merkwürdige Massenwanderungen von Zweibeinern zu beobachten. Sie strömen zu Tausenden in enge, stickige Hallen, wo sie sich wie die Bekloppten auf Tische mit Gesellschaftsspielen stürzen, und geben Unsummen ihres hart erworbenen Geldes aus, um schwer bepackt mit unhandlichen Kartons und manischem Grinsen auf dem Gesicht die Hallen wieder zu verlassen. Die vier Helden und der Schelm haben sich ebenfalls todesmutig in's Getümmel gestürzt.

Die Anreise

Zugegeben: Wenn man die verschiedenen Nationalitäten auf der Spielemesse in Essen betrachtet, und sich überlegt, wie lange all die Amerikaner, Australier, Chinesen, Koreaner für ihre Anreise gebraucht haben, ist man als Bochumer schon ganz schön verwöhnt. Schlappe 20 Kilometer trennen meine Wohnung von den heiligen Hallen der Spielemesse, und seit nunmehr 28 Jahren ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, im Herbst in die Essener Gruga-Messehallen zu pilgern.

Da jedoch von Jahr zu Jahr mehr Leute auf die selbe Idee kommen, ist die Anreise mittlerweile zu einem echten Abenteuer geworden. Pünklich morgens um neun Uhr, eine Stunde bevor die Messe eröffnet, sind sämtliche Zufahrtstraßen Richtung Gruga blockiert, und nach den Erfahrungen des letzten Jahres, wo ich zum ersten Mal gute 20 Minuten in einer bis zum Bersten gefüllten U-Bahn feststeckte, hatte ich dieses Jahr kein gesteigertes Interesse an einer Anreise per Bahn oder PKW, und schwang mich stattdessen auf meinen getreuen Drahtesel.

Zuvor wurde noch für die Zukunft vorgesorgt, denn da meine Spieleregale und die zugehörige Wohnung bereits überquellen, haben meine Gattin und ich uns eine neue, größere Wohnung besorgt (na gut: der im nächsten Jahr bevorstehende zweite Nachwuchs spielte da vielleicht auch ein Bisschen rein...), und ich durfte heute die alte Wohnung kündigen. Da der Wohnungs-Verwalter aber erst um neun öffnete, und ich eine persönliche Empfangsbestätigung wollte, konnte ich erst um 09:10 Uhr in Richtung Messe starten.

Die Fahrt bei angenehmen Fahrradwetter war auch wunderbar erfrischend und angenehm - jedoch wäre es vielleicht eine gute Idee gewesen, in Anbetracht der vom Fahrradfahren ausgelösten Schweißproduktion für eine ausreichende Mengen an Ersatzkleidung zu sorgen. Da dies natürlich versäumt wurde (schließlich braucht man jedes Bisschen Platz für die zu kaufenden Spiele!), blieb mir nichts weiter übrig, als mich meiner Jacke zu entledigen und die Hemdärmel aufzukrempeln, um halbwegs frisch (d.h. durchgefroren) in Essen anzukommen und mein Fahrrad an einem praktisch herumstehenden Zaun zu arretieren.

Mittlerweile war es 10:20 Uhr, d.h. der reguläre Einlass hatte bereits vor 20 Minuten begonnen (später erfuhr ich, dass die Türen sogar weitere 20 Minuten früher geöffnet wurden, um den Besucherdruck zu verringern). Dennoch waren die Schlangen vor den Kassenhäuschen noch lang genug, um für so manche Warteminute zu sorgen. Glücklicherweise wurde ich von einer netten Messe-Mitarbeiterin vorbei an den langen Schlangen zum mir bisher unbekannten (weil neuen) Eingang über die Galeria gelotst, wo ich nach weniger als fünf Minuten (inklusive halbherziger Taschenkontrolle) in die heiligen Hallen gelangen konnte.

Der Ulisses-Stand

Als offiziell ernannter Messe-Berichterstatter für das neue Nachrichtenportal DSAnews war es natürlich meine Pflicht, unverzüglich in Richtung des grünschwarzen Epizentrums der deutschen Rollenspielszene zu pilgern, und mich am Ulisses-Stand persönlich über die anstehenden Neuigkeiten und Schnäppchen zu informieren.

Das Preisschild zu den Messe-Neuheiten und -Angeboten

Glücklicherweise waren die Messehallen auch noch erfreulich leer (kein Wunder, bei mittlerweile 6 Hallen mit insgesamt 72.000 m², 6.000 m² mehr als im letzten Jahr!), und so konnte niemand den  aufstrebenden Jungreporter bei seinem Vorstoß zum Informationssammeln aufhalten.

Dort, der grün-schwarze Stand. Ah, ein Schatten der Macht Aufsteller! IKEA-Verkaufsregale, gefüllt mit feinsten Rollenspiel-Traktaten! Eine Preistafel! Neuheiten! Specials! Angebote! Hier bin ich richtig! Dann schauen wir doch mal:

Da, zur Rechten der Stapel mit dem Aventuria Brettspiel und allen bisherigen Erweiterungen: Wald ohne Wiederkehr, Schiff der verlorenen Seelen, Heldenreigen, Feuertränen, Arsenal der Helden - alles soweit bekannt, steht bereits alles Zuhause in meinem Spieleregal.

Das Blood-Pack-Spielmarken-Set für Aventuria aus feinstem Acryl

Daneben, die letzte Woche überraschend im F-Shop aufgetauchten Spielmarken für Aventuria. Während auf der Webseite noch nicht klar war, aus welchem Material die Dinger sind, und warum so ein paar Teile 10€ oder 15€ kosten sollen, stellt sich jetzt heraus, dass sie aus haltbarem Acryl sind. Stimmt, hatte Markus Plötz nicht in der Ratcon-Keynote sowas erwähnt? In jedem Fall habe ich mir mal ein Exemplar mit Lebenspunkt-Markern (das sogenannte Blood Pack!) mitgenommen - ohne darauf zu achten, dass es das einzige ist, das 5€ mehr als die drei anderen kostet...

Brandneu: Die Aventuria-Acryl-Spielmarken-Sets und die Heldenwerk-Archivierungs-Box
Meines Wissens nach nicht angekündigt war die formschöne neue Heldenwerk-Archivierungs-Box aus stabiler schwarzer Pappe mit noblem Magnetverschluss, die großzügigen Raum für alle Heldenwerk-Abenteuer der letzten und der kommenden Jahre bieten sollte. Mit 30€ sicherlich nicht günstig - aber für Sammler wie mich ist das ja kein Hindernis! Für alle, die es nicht bis zum Sonntag nach Essen schaffen: Die Box soll nach der Messe in den Versand gehen. Ein erster Selbstversuch zu Hause zeigte: Die Box bietet locker Platz für alle Heldenwerk-Abenteuer und alle Abenteuer der T-Reihe.

Ganze vier Stapel gab es von den verschiedenen Ausführungen der Aventuria-Kartentruhen: Die bereits aus dem Ulisses Vlog bekannte Box gibt es in den vier Motiven Magie, Arsenal, Lindwurm und Almanach. Ich muss gestehen, dass mir der Karton zu schwer war, um ihn zu kaufen und den ganzen Tag über die Messe zu schleppen. Außerdem bin ich noch nicht überzeugt, dass mir der Sperrholz-Look der zusammengebauten Box wirklich zusagt. Und ich sammle die Karten lieber in Ziplock-Tüten in der jeweiligen Aventuria-Box. Aber die zugehörige Papp-Verpackung sieht cool aus! Wer weiß - vielleicht kaufe ich morgen eine der 39,95€ kostenden Boxen, nur um die Papp-Verpackung zu besitzen!

Die vier Varianten der Aventuria Kartenboxen
Ansonsten gab es wie angekündigt den neuen DSA-Roman Rabenerbe von Heike Wolf für 14,95€ zu kaufen, den ersten Teil einer zweiteiligen Al'Anfa Reihe, die den Hintergrund zur kommenden Abenteuer-Kampagne um den Feldzug Al'Anfas gegen die Kemi beschreibt.

Der Auftakt zur neuen Al'Anfa-Kampagne

Der neue Abenteuer-Sammelband Verräter und Geächtete umfasst auf 96 Seiten die drei Abenteuer Adel, Recht & EdelmutEine Diebische Träumerei und Himmelsfeuer und kostet 24,95€.

Ebenfalls seit einigen Tagen erhältlich ist das erste Kinderbuch im DSA-Universum: Alrik der Basiliskenschreck erzählt auf 52 schön illustrierten Seiten die Geschichte des kleinen Alrik, der von seinem Vater alleine in den Reichsforst geschickt wird, um eine Alraune zu besorgen. Leider wird die Gegend von einem Basilisken heimgesucht, und der einzige, der der (eigentlich total netten) Bestie tapfer entgegen tritt, ist unser kleiner Held. Süße Geschichte, die meine zweijährige Tochter bisher aber erst bis zur Hälfte durchgehalten hat. Durch die Textmenge vielleicht eher etwas für Kinder ab 3 Jahren. Super, um den Nachwuchs mit unserem schönen Hobby zu infizieren! Das Buch kann entweder über den F-Shop oder direkt beim Verlag Der schwarze Ritter für erschwingliche 9,90€ erworben werden.
Oh, wie süß - ein Basilisk!

Und für alle Freunde kleiner, handlicher Taschenbücher sind jetzt auch die Streitenden Königreiche in einer DIN A5-Variante erhältlich, und kosten passenderweise auch nur die Hälfte der großen Variante.

Falls jemand weder auf dem Kaiser Raul Konvent noch auf der Ratcon das Heldenwerk-Archiv ergattern konnte, hatte nun in Essen Gelegenheit, eines der übrig gebliebenen roten Exemplare käuflich zu erwerben. Obwohl ich bereits glücklicher Besitzer eines eben solchen bin, wurde umgehend ein zweites erworben, um es in der kommenden November-Umfrage zu verlosen. Freut Euch drauf!
Das gibt es nächsten Monat zu gewinnen!

Wer sich wie ich reichlich mit neuen Artikeln eingedeckt und an die Kassenschlange angestellt hat, kommt nicht an den vier Regional-Würfelsets vorbei, die jeweils für 4,95€ zwei identische Würfel mit einem regionalen Symbol (Windhag, Albernia, Theaterritter, Korsmalbund, Nostria, Andergast) auf der 6 beinhalten, und die anscheinend ursprünglich für die amerikanischen Crowdfunding-Kampagnen erstellt wurden.
Vier der sechs Regional-Würfelsets

Damit war es das auch schon mit den Neuheiten. Auch wenn ich den Großteil der Sachen bereits zuvor erstanden und Zuhause liegen hatte, zeigte die offensichtlich defekte Kasse dennoch einen unschön hohen dreistelligen Betrag - scheint der Spielemesse-Fluch zu sein, der einen immer zwingt, mehr auszugeben, als man eigentlich wollte.

Nette Gespräche

Ein toller und unerwarteter Nebeneffekt meiner Blogging-Tätigkeit war, dass ich nach kurzem Herumgaffen und -fotografieren am Verkaufsstand direkt von Ulisses-Autor Philipp Neitzel (seines Zeichens unter anderem für den Aventurischen Boten zuständig) angesprochen wurde, der mich von meinem Blog und meinem noch nicht lange zurückliegenden Besuch in Waldems kannte. So hatte ich die schöne Gelegenheit, Philipp über die Neuheiten auszuquetschen, und konnte unter anderem in Erfahrung bringen, dass die oben erwähnte Heldenwerk-Box auch in einer Variante für den Aventurischen Boten (natürlich mit Fledermaus-Logo darauf) kommen wird, und dass sie von der Aufmachung den kommenden Regionalband-Boxen entsprechen wird (mit Ausnahme des Einlegers für die verschiedenen Regionalband-Produkte wie CD, Heldenbrevier, etc.).
Philipp Neitzel kann ganz toll Sachen hochhalten!

Da ich auch nach dem aktuellen Stand vom kommenden Brettspiel Schatten der Macht fragte, verwies mich Philipp an Christian Lonsing, der gerade zufällig am Stand auftauchte. Von Christian hatte ich bereits auf der RPC eine nette kurze Einführung in das Spiel bekommen. Leider konnte er mir heute leider auch nur berichten, dass sich die Veröffentlich aus produktionstechnischen Gründen noch um ein paar Monate verzögern wird, was ihm aber noch Gelegenheit zum Feintuning der Regeln gibt.

Auch Nikolai Hoch, aktuell Chefredakteur der DSA-Redaktion, kam auf mich zu, und wir konnten kurz über die Neuheiten der Messe und den bald kommenden Havena-Band quatschen, bevor wir leider unterbrochen wurden. Vielleicht habe ich morgen noch Gelegenheit, Niko zu dem Band und seinem Havena-Gastabenteuer in der aktuellen Ausgabe der Mephisto zu befragen.

Irgendwann tauchte Fanpro-Besitzer und DSA-Mitbegründer Werner Fuchs auf, und da ich mich bereits auf der Ratcon angenehm mit ihm unterhalten hatte, wagte ich es auch diesmal, ihn direkt anzuquatschen und zu der vor Kurzem angekündigten neuen DSA-Romanreihe bei Fanpro zu befragen. Viel mehr als im Video war Werner auch hier nicht zu entlocken, aber trotzdem ist es schön zu hören, dass für die neue Reihe DSA-Autorin Carolina Möbis gewonnen werden konnte. Außerdem scheinen ihm schon einige weitere interessante Manuskripte von neuen Autoren vorzuliegen, die teilweise auch direkt von Ulisses an ihn weitergereicht wurden. Auf die Frage, ob der Start einer neuen Roman-Reihe bei Fanpro gleichzeitig das Ende der Ulisses-Reihe bedeutet, beantwortete er mit der Vermutung, dass Ulisses diese vermutlich irgendwann auslaufen lassen würde. Da sich die Reihe für Ulisses kaum noch lohne, werde auch er vermutlich nur eine geringe Auflage produzieren, und dafür direkt auf E-Books setzen. Wie immer war es eine Freude, Werner beim Philosophieren zuzuhören, und ihn in wenigen Sätzen von DSA-Büchern auf das neue Buch von Sam Feuerbach und den kommenden Toten Hosen Fotoband springen zu sehen. Werner, ich hoffe, Du bleibst der Rollenspielwelt noch sehr, sehr lange erhalten! Wir brauchen Originale wie Dich!

Mein Versuch, Ulisses-Chef Markus Plötz zu einem kurzen Gespräch zu erwischen (schließlich interessiert mich brennend, ob es noch etwas Neues zu unserer schwer zu realisierenden Geheimprojekt-Idee gibt), wurde durch das auftauchende Team von Orkenspalter-TV unterbrochen, die auch prompt in ihr typisches Verhalten verfielen, und mit Markus und Michael den neuesten Ulisses Vlogs aufnahmen. Wenigstens konnte ich die Gelegenheit nutzen, um Mháire zum frisch finanzierten DSA-LARP-Crowdfunding-Projekt zu gratulieren, und ihr dafür zu danken, dass sie und Nico mich mit der Rezension der Gareth-Box vor über vier Jahren wieder zum DSA-Spielen motiviert haben. Vielen Dank an Euch beide, ohne Euch gäbe es diesen Blog nicht!

Da Chef Plötz nicht erreichbar war, streunerte ich ziellos um den Stand, erwarb beim heiß umlagerten Steff am B-Ware-Stand einen Aventurischen Atlas für 5€ für meinen Kollegen Christoph, und schnappte mir dann den gelangweilt und alleine an seinem Aventuria-Stehtisch herumlungernden Thomas Michalski (DSA-Redakteur und -Layouter, auch bekannt von den DORP und durch verrückte Video-Projekte). Sehr erfolgreich: Wir hatten gerade drei Sätze gewechselt, schon drückte er mir eine Aventuria Promokarte "Verlockender Köder" in die Hand!
Sprecht mehr mit DSA-Redakteuren - es lohnt sich!

Doch auch darüber hinaus lohnte sich die Unterhaltung sehr, verriet er mir doch, dass er die letzten Wochen am Layout für die Kaiser Retro Box saß und dabei wunderbar in Erinnerung schwelgen konnte. Insbesondere das Layout des ersten DSA-Promoabenteuers Die Burg der Ungeheuer (übrigens für die Spielemesse in Essen 1984 verfasst) hat ihm wohl viel Spaß bereitet. Ich bin gespannt auf das Ergebnis!
Thomas kann auch ganz toll Sachen hochhalten!

Da meine verzweifelte Nachfrage bei Michael Mingers nach dem Verbleib seines Co-Chefs Markus zu der erwarteten Aussage führte, dass der heute den Resttag in Terminen gebunden ist, führte mich nun endlich mein Weg durch die restlichen Hallen. Ist ja nicht so, als ob es auf der Spielemesse nicht genug andere tolle Sachen zu sehen gibt!

Noch mehr DSA

Um alle DSA-Interessierten nicht mir langweiligen Brettspielen zu nerven, konzentriere ich mich erstmal auf meine weiteren DSA-Entdeckungen. Es gehört schon seit ein paar Jahren zu einer liebgewonnenen Tradition, dass ich für meinen Spielgruppen-Kollegen Christoph immer die Augen nach fehlenden DSA-Romanen aufhalte. Meist beschränkte sich das auf das Durchwühlen der Ulisses Ramsch-Roman-Kiste (die es zum Beispiel auf der RPC noch gab). Sei es, weil der Platz in Essen nicht reichte, oder nicht mehr genug Bücher auf Halde liegen - in jedem Fall gab es diesmal bei Ulisses keine Ausschuss-Romane, und so war ich froh, in Halle 6 einen Stand für gebrauchte Fantasy-Literatur zu entdecken. Eine kurze Rückfrage bei Christoph brachte mir eine Liste mit den fehlenden Romanen, und es gelang mir tatsächlich, 16 der fehlenden Bücher zu finden, und für einen zweistelligen Betrag zu erwerben. Toll für Christoph - eher schlecht für mich, da ich nun mit zusätzlichen X Kilogrammen durch die Hallen stapfen musste.

Beim Uhrwerk-Verlag wurde kurz der Myranor-Resteverkauf begutachtet, der nun, nach Verkündigung der Lizenz-Rückübertragung an Ulisses, umso deprimierender anmutete. Wie schon auf der Ratcon war ich versucht, meine Sammlung mit einigen gelben Bänden aufzustocken, aber da ich weiß, dass ich einmal angefangen niemals damit aufhören könnte, bis alle Myranor-Publikationen in meinem Schrank stehen, habe ich mich heute beherrscht. Auch wenn das Auswiegen der Buchpreise (100g für 1,99€) natürlich sehr verlockend ist.

Schließlich stieß ich in irgendeiner Halle noch auf den Stand des Mephisto-Magazins, und da ich gelesen hatte, dass die aktuelle Ausgabe als Vorgeschmack auf die kommende Havena-Box ein Kurzszenario von Nikolai Hoch enthält, musste ich natürlich auch hier zuschlagen.
Die neue Mephisto enthält ein Havena-Abenteuer

Schließlich machte ich noch einen Abstecher in Halle 8, um Video-Blogger und Nanduriat Nick-Nack am Stand von Hunter&Cron einen kurzen Besuch abzustatten. Da hier der Andrang durch das heiß begehrte Glücksrad-Gewinnspiel sehr groß war, blieb nicht viel Zeit für einen Plausch, aber es reichte, um sich endlich mal persönlich kennenzulernen, und kurz über den erfolgreichen Start unseres DSA-Nachrichtenportals DSAnews zu philosophieren.

Ausklang

Und damit endet er auch schon, der Bericht vom ersten Messetag auf den Internationalen Spieletagen 2017 in Essen. Natürlich habe ich als fanatischer Brettspiel-Fan auch noch unzählige Brettspiele gesehen, bestaunt, Preise verglichen, und auch schon das ein oder andere Exemplar mit nach Hause genommen. Aber das wäre das Thema eines anderen Blog-Eintrags. Mir bleibt jetzt erstmal, den tollen heutigen Tag zu verarbeiten, mich über all die netten Gespräche von heute zu freuen, und darüber zu staunen, dass ich heute zum ersten Mal als Blogger von DSA-Redakteuren erkannt worden bin. Vielen Dank an alle, die sich heute die Zeit genommen haben, um mit mir zu quatschen. 

Ich bin gespannt, was der zweite Messetag bringen wird...

Kommentare

  1. Sorry für die Unterbrechung am Ulisses-Stand und vielen Dank für die netten Worte.

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    1. Die Art von Unterbrechungen, die zu einem neuen Ulisses-Vlog oder einer Late Nerd Show führen, sind mir eindeutig die liebsten! Außerdem konnte ich Markus gestern dann doch noch persönlich erwischen und mit Fragen nerven - trotz des Ausweichen-Werts von 8 auf seiner coolen Visitenkarte konnte er mir nicht entkommen! Vielen Dank an Euch beiden für alles, was Ihr auf höchst sympathische Art für die Szene leistet!

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